Das Projektmanagement und der Eintritt in einen neuen Markt

Ein neuer Markteintritt ist keine Routinetätigkeit, wie es zum Beispiel das Erreichen eines monatlichen Umsatz oder Bruttomarge sind. Der Eintritt in einen neuen Markt bedeutet eine Änderung, bedeutet den Eingang in einen unsicheren Bereich, bedeutet das Risiko des Scheitern, bedeutet die Notwendigkeit, die Erwartungen richtig zu setzen.

Es ist also eine Projekt-Aktivität und sollte mit der Mentalität, mit den Verfahren und mit den Werkzeugen des Projektmanagement angegangen sein..

Warum ein Projekt-Manager-Ansatz verwenden?

  • Weil man riskante Investitionen minimiert und verzögert. Die Ausgaben nehmen nur statt, wenn man eine bessere Gewissheit über das endgültige Ergebnis des Projekts erreicht.
  • Weil man sich im Voraus über den unbekannten Bereich erkundigt.
  • Weil man sich Zwischenziele gibt und nur fortfährt, wenn diese erreicht werden.
  • Weil man alle notwendigen Aspekte (Erfolgsfaktoren) berücksichtigt.
  • Weil man sich immer bereit hält, einen Rückzieher zu machen, bevor man Schaden anrichtet, sowie der Pilot eines Flugzeuges beim Landen immer für ein go-around bereit ist.

Wie funktioniert diese Methode?

Hier sind einige Prinzipien, die ein guter Projekt-Manager immer im Auge behält:

  1. Die Zeit die im Vorfeld zur Analyse „verschwendet“ wird, wird sehr rasch wieder in der Umsetzungsphase verdient;
  2. Das Projekt wird in mehrere Schritte geteilt und man gelangen nicht zum nächsten, wenn das vorherige nicht positiv abgeschlossen wurde (siehe unten);
  3. Alle mit dem Projekt verbundenen Risiken werden Schritt für Schritt konfrontiert und überwunden. Es werden Aktionspläne vorbereitet für den Fall, dass etwas schief geht;
  4. Größere Investitionen erfolgt erst später, wenn man über positive Ergebnisse beruhigt ist;
  5. Schließlich wird der gute Projektmanager alle die Methoden, für die Verwaltung von Aktivitäten und Ressourcen, verwenden, die wir alle kennen (Gantt, PERT, usw.).

 

 

Unterteilung in vier Phasen des Projekts (Beispiel)

  1. Entwurf:
    Es ist eine Analysephase und nimmt statt innerhalb der Firma. Die Aktivitäten brauchen nicht unbedingt strukturiert zu sein. Diese Phase bringt zu der Entscheidung einen Versuch auf einem bestimmten Markt zu machen und die Zuordnung eines Anfangsbudgets.
  2. Überprüfung des Konzepts (Machbarkeitsstudie):
    Es ist eine gründliche Überprüfung der Annahmen auch vor Ort. Möglicherweise kann diese Phase mit Hilfe von externen Ressourcen durchgeführt sein.
    Das Ergebnis wird ein Projektplan und ein Budget für den nächsten Schritt sein: die Inkubation.
  3. Inkubation / Prototyping:
    Man beginnt den neuen Markt zu testen um die beste Lösung(en) zu finden, mit minimierten Investitionen und Engagement. Ziel ist nützliche Antworten vom Market zu bekommen, um zu entscheiden, ob und wie die nächsten Schritte anzugehen.
  4. Umsetzung:
    Schließlich wissen wir genau, was zu tun ist wie es zu tun und was es uns kostet. Also können wir mit minimierten Risiken investieren.

Zusammenfassung

Ein strukturierter Ansatz zum Projektmanagement stellt nicht sicher, dass der strategische Plan zum Eintritt in einen neuen Markt immer erfolgreich sei. Es sorgt aber dafür, statt dass man die Katastrophen vermeidet, die durch einer schlechten Ausführung oder – noch schlimmer – durch eine verspätete Anerkennung der Schwierigkeiten stammen könnten.

Un approccio strutturato alla gestione del progetto non assicura che il progetto strategico di ingresso in un nuovo mercato abbia esito positivo. Assicura invece che siano evitati i disastri che potrebbero derivare da una cattiva esecuzione o, peggio, da  un tardivo riconoscimento delle difficoltà.

Weitere Details werden in den nächsten Newsletter folgen.

Autor: Michele Schweinöster

Internationale Führungskraft mit tiefem Verständnis von Verbrauchsgütern und Maschinen, Funktionsexperte in den Bereichen Kundendienst, Logistik und Vertrieb.

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